
Die radioaktiven Mittel in der Homöopathie
Mit der Entdeckung von Radium als erstem radioaktivem Element durch Madame Curie setzte ein Hype um diese speziellen Eigenschaften solcher Substanzen ein – in der Gesellschaft, in der Medizin und eben auch der homöopathischen Welt. Mit den Arzneimittelprüfungen von Radium bromatum und Uranium nitricum hielten diese Mittel schon früh Einzug in die Materia Medica und die Repertorien der Homöopathen.
Ähnlich zu schulmedizinischen Anwendungen, z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, wurden die physiologischen Wirkungen dieser Arzneien ein Leitfaden für die homöopathische Anwendung.
Nun ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen zentrale Aspekte dieser Mittelklasse genauer zu bestimmen. Das ungewöhnliche Verhalten dieser Elemente, nämlich der Kernspaltung und der Emission von Strahlung, lies schon erahnen, dass es hier um destruktive Prozesse geht, die anders sind als die „normaler“ Elemente.
Obwohl es mittlerweile eine Vielzahl radioaktiver Elemente in der homöopathischen Apotheke gibt, hält sich die Anzahl gut geprüfter Mittel dieser Kategorie in Grenzen. Eine wesentliche Ausnahme ist Plutonium nitricum, dass von Jeremy Sherr geprüft wurde. Insofern werden in diesem Seminar nur gut geprüfte Arzneien in ihrer konstitutionellen Anwendung beschrieben: Radium-, Uran- und Plutoniumverbindungen und Samarskite, dass von C. Boger geprüft wurde – es blieb seine einzige AMP. Hinzu kommen Anwendungen bei Bestrahlungsfolgen und die Differentialdiagnosen zu anderen Bestrahlungsfolgenmitteln.
Termin: 10. Mai 2025
Freitag, | 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Online-Seminar
Kosten:
148,00 EUR pro Platz
158,00 EUR pro Platz für die Schweizer KollegInnen wegen der anfallenden Bankgebühren
Trainer: Matthias Strelow
